Januar 26th, 2010 §
Vielleicht findet es ja jemand interessant oder braucht Denkanstöße beim Programmieren ähnlicher Projekte. Momentan liest das Programm das Sudoku noch nicht aus einer Datei aus, das kommt aber noch.
Programmiert ist der Löser in C und er probiert die Lösung über Backtracking durch.
Ist auf jeden Fall ein interessantes Projekt, falls man mal was zum auffrischen seiner Programmierkenntnisse sucht

Download:
http://www.it-blogger.net/files/sudoku/sudoku.h
http://www.it-blogger.net/files/sudoku/sudoku.c
November 28th, 2009 §
Niemand, egal ob Student, Azubi oder Schüler, kommt inzwischen ohne das Zeichnen eines Struktogramm durch seine Ausbildung.
Eigentlich kein Wunder, denn Struktogramme sind ne tolle Sache, die das Verstehen eines Programms wirklich erleichtern.
Folgende Software hat es mir inzwischen besonders angetan: Der HUS Struktogrammer

Pro
- super Portable: nur eine exe, mehr nicht.
- Copy und Paste von Programmteilen funktioniert
- er tut (nur) das, was er soll. (Eine Eigenschaft die man bei vielen Programmen inzwischen leider vermisst)
- einfach zu bedienen
- Export zum Clipboard
- Funktioniert unter Linux mit Wine
Contra
- Export als jpg. Will man ein Struktogramm exportieren, muss man es halt über den Export ins Clipboard in ne jpg abspeichern. Das geht, ist aber leider umständlich.
Ein Blick lohnt sich definitiv!
Downloadmöglichkeiten gibt es bei Google zu Hauf. Eine davon:
http://www.phme.de/downloads/programme/09,hus-struktogrammer
Juni 12th, 2009 §
Ach, XP. Das waren nach Zeiten. Wenn man seinen Rechner nach einer bestimmten Zeit automatisch herunterfahren wollte, ist man kurz in die Eingabeaufforderung gegangen und hat folgendes eingetippt
shutdown -s -f -t 1800
und nach einer halben Stunde ist der PC heruntergefahren.
Bei Vista sieht die schon etwas anderst aus. Die oben genannten Optionen gibt es unter Vista auch. Da sieht der Befehl ähnlich auch:
shutdown /s /f /t 600
Nur warum 600? Ja Microsoft hat aus irgendeinem Grund die /t-Option auf 600 Sekunden (also 10 Minuten) begrenzt. Ich bezweifle, dass es einen sinnvollen Grund gibt, diese Funktion auf einen derart nierigen Wert zu begrenzen. Nunja, Not macht erfinderisch und so habe ich ein VBS-Srkipt geschrieben was einen kleinen Timer aufruft und so den Shutdown künstlich verlängert:
Set shl = CreateObject(“Wscript.Shell”)
strMsg = “In wie vielen Sekunden soll der PC heruntergefahren werden >600?”
sek = trim(InputBox (strMsg,”Shutdown-Zeit”,1800))
if sek = “” then wscript.quit
sleep = int(sek) – 600
sleep = sleep * 1000
WScript.Sleep sleep
shl.Run “shutdown.exe /s /f /t 600 “
Speichert man dieses Skript in einer vbs-Datei und führt es aus, erscheint eine Messagebox. Dort kann man eine Zeit in Sekunden eintragen, wann der Computer heruntergefahren werden soll. Nachdem man auf OK geklickt hat, verschwindet das Skript im Hintergrund. Bleiben 600 Sekunden übrigt, erscheint das Standard-Shutdown-Fenster von Vista.
Mein Wünsch für Windows 7: shutdown.exe soll wieder mehr als 10 Minuten können. Danke.
April 20th, 2009 §
Da ich bis zur Mitte des nächsten Monats leider herzlich wenig Zeit habe, fallen die Blogposts entsprechend kurz aus
Deswegen will ich heute eigentlich nur kurz auf folgendes Paper aufmerksam machen, was Eset vorgestern veröffentlicht hat:
http://www.eset.com/download/whitepapers/Understanding_Heuristics.pdf
Da wird recht anschaulich die Funktion von heuristischen Methoden. Wer sich dafür interessiert, sollte es sich auf jeden Fall mal durchlesen.
März 4th, 2009 §
Inzwischen habe ich den Eindruck, dass Viele Fast alle Computer-DAUs annehmen, dass jeder der weiß, dass Tux kein Keks ist, ein Allround-PC-Experte sein muss. Egal ob es um Videobearbeitung, Programmierung, Windows oder Security geht – der Computermensch weiß bescheid und kann jedes Problem innerhalb von max. einer Stunde lösen.
Weit gefehlt!
In der Praxis ist es leider so, dass man sich niemals in allen Themengebieten Experte sein kann. Wer was anderes Behauptet, lügt. :-O
So passier es halt auch mal, dass ich nen Tag da sitze um eine VHS-Kasette zu digitalisieren. Irgendwann ist mal halt völlig entnervt, weil man sich ein Tool wünscht was mit zwei Klicks die Kasette aufnimmt, ins passende Format umwandelt und dann am besten noch kurz brennt – und das alles kostenlos!
Dass das so nicht funktioniert merkt man spätestens, wenn die Leute auf der digitalen Version des Videos aussehen wie Schlüpfe ohne Hut…
Trotzdem bin ich begeistert von VLC. Man kann, wie ich jetzt herausgefunden habe, auch DirectShow-Geräte mit VLC aufnehmen. Einfach unter “Datei” “Konvertieren/Speichern” auswählen und loslegen! Wirklich genial… Am liebsten würde ich den VLC-Entwicklern einen Award verleihen!